Russland-Sanktionen: EU erweitert Sanktionsliste erheblich
Die EU hat im Oktober 2026 zahlreiche weitere Personen und Unternehmen mit Sanktionen belegt. Die neuen Listungen betreffen insbesondere die russische Rüstungsindustrie sowie Unternehmen, die an der Umgehung bestehender Sanktionen beteiligt sind.
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Am 12. Oktober 2026 hat die EU insgesamt 1.646 Personen und Organisationen neu in ihre Russland-Sanktionsliste aufgenommen. Davon entfallen 826 Unternehmen und 743 Personen auf den russischen militärisch-industriellen Bereich. Weitere 77 Personen wurden im Zusammenhang mit den russischen Parlamentswahlen in besetzten ukrainischen Gebieten gelistet.
Am 15. Oktober 2026 folgten zusätzliche Sanktionen gegen drei Personen und neun Unternehmen. Betroffen sind unter anderem Logistik-, Handels- und Zahlungsdienstleister, denen eine Beteiligung an der Umgehung bestehender Sanktionen zugerechnet wird. Die Maßnahmen betreffen auch Unternehmen in Drittstaaten.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Für die neu gelisteten Personen und Organisationen gelten insbesondere Vermögenssperren und das Verbot, ihnen unmittelbar oder mittelbar Gelder oder wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Unternehmen sollten daher ihre Geschäftspartnerprüfungen aktualisieren und dabei auch bestehende Geschäftsbeziehungen sowie mögliche indirekte Liefer- und Zahlungswege berücksichtigen.
Quellen
Viechtbauer Zollkompass
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