Erfahrung aus der Praxis. Lösungen für die Praxis.

Seit über 40 Jahren begleite ich Unternehmen in den Bereichen Zoll, Außenwirtschaft und internationale Warenströme. Als langjähriger Zollberater, stellvertretender Geschäftsführer, Prokurist und Leiter der Zollakademie Austria verbinde ich fundiertes Fachwissen mit umfassender Praxiserfahrung.

Mein Anspruch ist es, komplexe zollrechtliche Anforderungen verständlich zu vermitteln und gemeinsam mit meinen Kunden praktikable, rechtssichere Lösungen zu entwickeln. Ob Beratung oder Seminar – im Mittelpunkt stehen stets die individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens.

Darauf können Sie sich verlassen

✓ Über 40 Jahre Erfahrung im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht

Mehr als 5.000 durchgeführte Schulungseinheiten

Individuelle Beratung und maßgeschneiderte Seminare

Praxisnahe Lösungen für Industrie und Handel

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Im Gespräch

Was war für Sie der Anlass, Zollkompass zu gründen?

Nach mehr als 40 Jahren im Zollbereich hat eine berufliche Veränderung den Anstoß gegeben, noch einmal einen neuen Weg einzuschlagen. Für mich war schnell klar, dass ich meine Erfahrung und mein Wissen weiterhin für Unternehmen einsetzen möchte – unabhängig, persönlich und mit starkem Praxisbezug. So ist Zollkompass entstanden.

Wie würden Sie die Aufgabe von Zollkompass einem Unternehmen beschreiben, das Sie noch nicht kennt?

Zollkompass sorgt dafür, dass Unternehmen genau das Zollwissen und die Unterstützung bekommen, die sie tatsächlich brauchen. Das reicht von einzelnen Fragestellungen und Schulungen bis zur Analyse und Optimierung von Zollprozessen oder einer laufenden Unterstützung. Entscheidend ist für mich, Lösungen zu finden, die rechtlich passen und zugleich praxistauglich sind.

Was macht für Sie eine wirklich gute Zollberatung aus?

Gute Zollberatung bedeutet für mich, nicht nur die Rechtslage zu erklären, sondern die konkrete Situation im Unternehmen zu verstehen. Entscheidend ist, praktikable Lösungen zu entwickeln, die rechtlich sicher sind und sich in die bestehenden Abläufe integrieren lassen. Eine gute Beratung soll Orientierung geben, Risiken aufzeigen und am Ende zu einer Lösung führen, die im Alltag funktioniert.

Wo merken Sie in Ihrer Beratung am häufigsten, dass zwischen zollrechtlicher Theorie und betrieblicher Praxis eine Lücke entsteht?

Häufig liegt die Herausforderung weniger im fehlenden Wissen über einzelne Vorschriften als in deren Umsetzung im täglichen Ablauf. Zuständigkeiten, Stammdaten, Dokumente und Prozesse greifen nicht immer so ineinander, wie es zollrechtlich erforderlich wäre. Genau dort setze ich an: gemeinsam mit dem Unternehmen Lösungen zu entwickeln, die fachlich korrekt sind und sich sinnvoll in die bestehenden Abläufe integrieren lassen.

Welche Fehler oder Unsicherheiten beobachten Sie bei Unternehmen besonders häufig?

Viele Probleme entstehen dort, wo Zollthemen im Tagesgeschäft nur nebenbei mitlaufen oder Abläufe über Jahre unverändert übernommen werden, weil „es immer schon so gemacht wurde“. Fehlt dann das notwendige Fachwissen, werden Fehler oder Risiken oft gar nicht erkannt. Typische Unsicherheiten gibt es etwa bei der Tarifierung, beim Warenursprung, bei Präferenznachweisen oder bei den Zuständigkeiten im Unternehmen. Vieles lässt sich vermeiden, wenn Prozesse regelmäßig hinterfragt, klar geregelt und Mitarbeiter entsprechend eingebunden werden.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit heute noch besonders Freude?

Mich reizt nach wie vor, dass kaum eine Fragestellung der anderen gleicht. Besonders gerne gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung weiter und freue mich, wenn daraus bei anderen mehr Sicherheit und Verständnis für Zollthemen entsteht. Ebenso motiviert es mich, aus komplizierten Fragestellungen klare und praktikable Lösungen zu entwickeln.