EU und Philippinen erzielen Einigung über Freihandelsabkommen

Die EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen eine weitgehende Einigung erzielt. Künftig könnten sich daraus neue Präferenzmöglichkeiten für Unternehmen ergeben.

URSPRUNG & PRÄFERENZEN

Die EU und die Philippinen haben am 22. September 2026 eine substanzielle Einigung über das geplante Freihandelsabkommen erzielt. Die Verhandlungen waren 2024 wieder aufgenommen worden und sollen nun auf Grundlage dieser Einigung abgeschlossen werden.

Das Abkommen soll unter anderem den Marktzugang für Waren verbessern und Handelshemmnisse abbauen. Für Unternehmen besonders interessant werden die noch endgültig festzulegenden Ursprungsregeln und Präferenzbestimmungen sein. Der endgültige Abkommenstext wird erst nach Abschluss der Verhandlungen veröffentlicht.

Zollkompass-Praxishinweis:
Aus der Einigung können derzeit noch keine neuen Zollpräferenzen in Anspruch genommen werden. Für Unternehmen mit Warenverkehr zwischen der EU und den Philippinen lohnt es sich jedoch, die weitere Entwicklung und insbesondere die künftigen Ursprungsregeln im Auge zu behalten.

Mehr zum Thema Präferenzursprung:
Grundlagen, Ursprungsregeln und praktische Anwendung behandle ich ausführlich im Seminar Präferenzursprung.

Zum Seminar Präferenzursprung

EU-Kommission – EU-Philippinen-Freihandelsabkommen