EU eröffnet neue Antidumpingverfahren
Die EU-Kommission hat neue Antidumpinguntersuchungen zu Stahldrahtseilen und -kabeln sowie zu bestimmten Celluloseethern eingeleitet.
ANTIDUMPING
Die Europäische Kommission hat am 24. September 2026 zwei neue Antidumpingverfahren eröffnet.
Betroffen sind Stahldrahtseile und -kabel mit Ursprung in Indien, Thailand und der Türkei. Die untersuchten Waren werden derzeit unter den KN-Codes ex 7312 10 81, ex 7312 10 83, ex 7312 10 85, ex 7312 10 89 und ex 7312 10 98 eingereiht. Edelstahlseile sind von der Untersuchung ausgenommen.
Das zweite Verfahren betrifft bestimmte Celluloseether mit Ursprung in China und Südkorea, derzeit eingereiht unter ex KN 3912 39 85.
Zollkompass-Praxishinweis:
Mit der Einleitung der Verfahren werden noch keine Antidumpingzölle erhoben. Die Kommission beabsichtigt jedoch in beiden Verfahren eine Registrierung der betroffenen Einfuhren. Importeure sollten daher die weitere Entwicklung beobachten und prüfen, ob ihre Waren vom jeweiligen Untersuchungsgegenstand erfasst sind.
Rechtsgrundlagen:
Bekanntmachung C/2026/4914 – Stahldrahtseile und -kabel
Bekanntmachung C/2026/4924 – Celluloseether
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